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Die Lagerung von Waren, die für die Produktion in Unternehmen benötigt werden, erfordert ein komplexes Management, um Produktionsausfallzeiten vorzubeugen und möglichst wenig Kapital zu binden. Daran knüpfen sich zwingend Fragen derart: Welche Form von Warenlager empfiehlt sich für das jeweilige Unternehmen, welche Bestände müssen vorgehalten werden, auf welcher Abrechnungsbasis, über welchen Zeitraum?
Die Lagerorganisation unterteilt sich dementsprechend in die
- Lageraufbauorganisation (die hierarchische Struktur, die Verantwortlichkeiten und Aufgaben im Lager definiert) sowie die
- Lagerablauforganisation (regelt alle Abläufe im Lager).

Die Lagerart
beschreibt die verschiedenen Möglichkeiten der Lagerung. Die Einteilung der Lager kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen:
- nach der Lagerplatzzuordnung (fest, frei/chaotisch)
- nach dem Zentralisationsgrad
- nach der Ausführungsform
(z.B. Boden-, Block-, Paternoster- oder Hochregallager, Silo)

Die Lagerbewertung
dient zur monetären Bewertung des Lagerbestands z.B. im Rahmen der jährlichen Inventur. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- FIFO (First in/First out),
- LIFO (Last in/First out),
- HIFO (Highest in/First out),
- LOFO (Lowest in/First out).

Die Lagerdauer
bezeichnet eine Lagerkennzahl. Die durchschnittliche Lagerdauer gibt Auskunft über die Situation im Lager bzw. die Entwicklung der Kapitalbindung im Lager. Sie zeigt auf, wie lange die Vorräte - und damit auch das dafür benötigte Kapital - durchschnittlich im Lager gebunden sind. Eine einfache Berechnungsformel ergibt sich aus dem Quotienten der Anzahl Tage eines Jahres durch die Lagerumschlagshäufigkeit (Verbrauch/Bestand).
Auch hier gibt es immer wieder Optimierungspotential und somit die Möglichkeit, das gebundene Kapital zu reduzieren.
Tischer Team berät Sie individuell hinsichtlich der optimalen Lagerhaltung und Bewertung für Ihr Unternehmen. Wichtige Kriterien hierbei sind die Umschlagshäufigkeit und das gebundene Kapital.

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